Karlsruhe Multiple

Kultur und Natur verbinden – Mehrwert multiplizieren

 

 

 

 

 

 

Das Kunstprojekt Karlsruhe Multiple wurde von der Vollack Gruppe 2018 initiiert und mit dem Zoo sowie der Majolika Manufaktur in die Tat umgesetzt. Es zeigt, wie positiv Natur und Kultur zusammenwirken können und damit im wahrsten Sinn Mehrwert multipliziert wird. 2019 gibt es ein neues Karlsruhe Multiple. Es wurde im Rahmen der Kunstmesse art KARLSRUHE präsentiert.

Karlsruhe Multiple 2019: “Katzenbär”

Der „Katzenbär“ von Bildhauer Daniel Wagenblast macht auf die bedrohte Art des Roten Panda aufmerksam. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Roten Panda oder Katzenbär als „stark gefährdet“ ein. Den Weltbestand schätzt der World Wide Fund For Nature (WWF) auf weniger als 10.000 Tiere. Die Reduzierung seines Lebensraumes, eine geringe Zahl an Nachkommen und Wilderei gefährden den Fortbestand des kleinen Raubtiers. Zoologe Frederic Cuvier, der den Roten Panda 1825 als erster beschrieb, nannte ihn das „schönste Säugetier auf Erden“.

Große Skulptur für den Zoo

Foto: KMK / Jürgen Rösner

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzlich zu den Multiples hat Daniel Wagenblast auch eine XXL-Version des „Katzenbär“ geschaffen. Sie war ebenfalls auf der art KARLSRUHE zu bewundern und wird im April 2019 an den Zoo übergeben, um ihren Platz in der Nähe des Geheges der Roten Pandas zu finden. Dr. Matthias Reinschmidt, Direktor des Karlsruher Zoos: „Mit unserer Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe setzen wir uns dafür ein, dass der Bestand solcher wunderbaren Tiere, die unsere Welt bereichern, nicht noch weiter zurückgeht. Unsere zwei Roten Pandas im Zoo sind Botschafter für ihre wild lebenden Artgenossen.“ Die Spende aus dem Erlös des „Karlsruhe Multiple“ 2019 wird einen wirksamen Beitrag zum Schutz leisten.

Kultur und Natur verbinden – Mehrwert multiplizieren

Die Vollack Gruppe hat das Kunstprojekt Karlsruhe Multiple 2018 initiiert und mit dem Zoo und der Majolika Manufaktur in die Tat umgesetzt. Mit dem großen Erfolg fiel die Entscheidung für eine Fortführung.

„Vollack dankt ausdrücklich allen Unterstützern. Als Initiator sind wir begeistert vom Zuspruch so vieler Kunstinteressierter und Tierfreunde aus Karlsruhe und überregional“, so Reinhard Blaurock, Geschäftsführender Gesellschafter. Schon beim Auftakt, im vergangenen Jahr, hatte die Idee des „Karlsruhe Multiple“ zahlreiche Messebesucher überzeugt. „Wir alle sind mit Herzblut dabei und finden es großartig, wenn so viele Menschen die Initiative unterstützen, sagt Vollack Pressesprecherin Regina Reiter, die das Kunstprojekt bei Vollack verantwortet.

Kunst-Wettbewerb

Die Arbeit von Daniel Wagenblast war im Rahmen eines Wettbewerbs von einer Jury unter Mitwirkung von Bürgermeister Michael Obert als Repräsentant der Stadt Karlsruhe und Ewald Karl Schrade, Kurator der art KARLSRUHE, ausgewählt worden. Die Jury hatte überzeugt, dass der Künstler mit seiner expressiven Gestaltung keinen Zweifel an der Schutzbedürftigkeit lässt. Der „Katzenbär“ findet, eingehüllt in seinen buschigen Schwanz, Schutz in einer bewahrenden Hand.

Making-of

Skulptur und Multiples werden von Künstler Daniel Wagenblast engobiert und einzeln von Hand veredelt.

 

 

 

 

 

 

Bevor die Skulptur und die Multiples bei der art KARLSRUHE präsentiert werden können, sind viele anspruchsvolle Arbeitsschritte nötig. Zum Beispiel werden die große Skulptur wie auch die Multiples im Brennofen der Majolika Manufaktur gebrannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Karlsruhe Multiple 2018: „Ich bin ein Elefant“

2018, mit dem Start des Kulturprojekts, war aus der Kooperation der Vollack Gruppe mit dem Zoo und der Majolika Manufaktur das Karlsruhe Multiple „Ich bin ein Elefant“ der Bildhauerin Anna Dorothea Klug entstanden. Es wurde in limitierter Auflage bei der art KARLSRUHE vorgestellt und war in kürzester Zeit vergriffen.  Aus dem Verkauf der Multiples konnten 10.000 Euro als Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe fließen. Zoodirektor und Stiftungsvorstand Dr. Matthias Reinschmidt nahm die Spende entgegen.

 

 

 

 

 

 

Vorbild für die serielle Kunst war eine menschengroße Figur. Dieses große Kunstwerk wurde am 16. März 2018 im Zoo Karlsruhe enthüllt und schmückt seither die Elefantenanlage.