Karlsruhe Multiple

Kunst für den Artenschutz

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Karlsruhe Multiple – 2020 im dritten Jahr durchgeführt – war ein großer Erfolg. Die komplette limitierte Serie des kleinen Kunstwerks ist ausverkauft. 100 Exemplare des Humboldt-Pinguins „Change!“, ein Kunstwerk aus der Hand des Künstlers Klaus Gutowski, haben während der art KARLSRUHE ein neues Zuhause gefunden und von jedem verkauften Exemplar fließen 100 Euro an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe.

Reinhard Blaurock, Geschäftsführender Gesell­schafter der Vollack Gruppe, freut sich über den erneuten Erfolg: „Gemeinsam Gutes tun, das ist unsere Motivation. Unser Dank geht an alle Erstkäufer und inzwischen auch Sammler des Karlsruhe Multiple sowie an unsere Kooperationspartner Zoo Karlsruhe und Majolika Manufaktur.“

Mit dem Kauf eines Kunstwerks zugleich etwas aktiv für den Artenschutz zu tun, das trifft, so äußerten sich viele Messebesucher, den Nerv der Zeit. Und das Bewusstsein schärfen, zum Nachdenken anregen – diese Botschaft verkörperte auch der Titel des Tierkunstwerkes: „Change!“

Dr. Matthias Reinschmidt, Direktor des Zoos und Vorstand der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe, betont: „Die Spende aus dem Erlös des Karlsruhe Multiple wird zu 100 Prozent dort ankommen, wo sie einen wirksamen Beitrag für den Artenschutz leisten kann.“

Pinguin-Skulptur für den Zoo

Auf dem Messestand wurde auch eine XXL-Version des Humboldt-Pinguins gezeigt. Diese Skulptur wird im Frühjahr zusammen mit der Spende dem Zoo Karlsruhe übergeben. Die menschengroße Figur wird im Bereich der Pinguin-Anlagen ihren Platz finden und den Zoo um ein weiteres Kunstwerk bereichern.

 Karlsruhe Multiple 2020: Humboldt-Pinguin „Change!“

Umweltzerstörung und Klimawandel gefährden immer mehr Pflanzen- und Tierarten. Zu ihnen zählt der von der Pazifikküste Südamerikas stammende Humboldt-Pinguin. Das neueste „Karlsruhe Multiple“ macht auf seine zunehmende Bedrohung aufmerksam. Die Skulptur des Künstlers Klaus Gutowski zeigt die Veränderung des Lebensraumes dieses Wasservogels durch die Überfischung der Meere und durch den Abbau des für die Tiere lebenswichtigen Guanos. Der Appell-Charakter wurde zum Titel der Skulptur: „Change!“

Kultur und Natur verbinden – Mehrwert multiplizieren

Das Kunstprojekt Karlsruhe Multiple wurde von der Vollack Gruppe 2018 initiiert und mit dem Zoo sowie der Majolika Manufaktur nun bereits im dritten Jahr in die Tat umgesetzt. Es zeigt, wie positiv Natur und Kultur zusammenwirken können und damit im wahrsten Sinn Mehrwert für Menschen und Tiere multipliziert wird.

Kunst-Wettbewerb

Die Arbeit von Klaus Gutowski wurde im Rahmen eines Wettbewerbs von einer Jury unter Mitwirkung der Karlsruher Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche und von Ewald Karl Schrade, Kurator der art KARLSRUHE, ausgewählt.

Making-of

Skulptur und Multiples wurden von Künstler Klaus Gutowski in der Majolika geschaffen.

Klaus Gutowski

 

 

 

 

 

 

Bevor die Skulptur und die Multiples bei der art KARLSRUHE präsentiert werden konnten, waren viele anspruchsvolle Arbeitsschritte nötig. Zum Beispiel wurden die große Skulptur wie auch die Multiples im Brennofen der Majolika Manufaktur gebrannt.

Karlsruhe Multiple 2019: “Katzenbär”

Foto: KMK / Jürgen Rösner

 

 

 

 

 

 

 

Der „Katzenbär“ von Bildhauer Daniel Wagenblast macht auf die bedrohte Art des Roten Panda aufmerksam. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Roten Panda oder Katzenbär als „stark gefährdet“ ein. Den Weltbestand schätzt der World Wide Fund For Nature (WWF) auf weniger als 10.000 Tiere. Die Reduzierung seines Lebensraumes, eine geringe Zahl an Nachkommen und Wilderei gefährden den Fortbestand des kleinen Raubtiers. Zoologe Frederic Cuvier, der den Roten Panda 1825 als erster beschrieb, nannte ihn das „schönste Säugetier auf Erden“.

Große Skulptur für den Zoo

Neue Kunst für den Zoo, Spende für den Artenschutz, Schmankerl für die Tiere: Reinhard Blaurock, Geschäftsführender Gesellschafter Vollack, Dr. Dieter Kistner, Geschäftsführer Majolika Manufaktur, Künstler Daniel Wagenblast und die Vorstände der Artenschutzstiftung Dr. Matthias Reinschmidt, Zoodirektor, und Dr. Clemens Becker, Kurator für Artenschutz (v.l.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzlich zu den Multiples hat Daniel Wagenblast auch eine XXL-Version des „Katzenbär“ geschaffen. Sie war ebenfalls auf der art KARLSRUHE zu bewundern und wurde im April 2019 an den Zoo übergeben, um ihren Platz in der Nähe des Geheges der Roten Pandas zu finden. Dr. Matthias Reinschmidt, Direktor des Karlsruher Zoos: „Mit unserer Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe setzen wir uns dafür ein, dass der Bestand solcher wunderbaren Tiere, die unsere Welt bereichern, nicht noch weiter zurückgeht. Unsere zwei Roten Pandas im Zoo sind Botschafter für ihre wild lebenden Artgenossen.“ Die Spende aus dem Erlös des „Karlsruhe Multiple“ 2019 leistet einen wirksamen Beitrag zum Schutz.

Das Karlsruhe Multiple 2018: „Ich bin ein Elefant“

2018, mit dem Start des Kulturprojekts, war aus der Kooperation der Vollack Gruppe mit dem Zoo und der Majolika Manufaktur das Karlsruhe Multiple „Ich bin ein Elefant“ der Bildhauerin Anna Dorothea Klug entstanden. Es wurde in limitierter Auflage bei der art KARLSRUHE vorgestellt und war in kürzester Zeit vergriffen.  Aus dem Verkauf der Multiples konnten 10.000 Euro als Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe fließen.